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Archive for the ‘Verkehr’ Category

Die Olympische Spuren in London

Wednesday, July 25th, 2012

Autofahrer in London haben ab diese Woche eine neue Verkehrsregel zu beachten: die Olympische Spuren.

Die “Olympic Lanes”, auch “Zil Lanes” genannt, gelten meistens am 6 Uhr morgens und sind mit den Olympischen Ringen markiert.  Diese Spuren dürfen nur vom offiziellen Olympischen Verkehr benutzt werden, zum Beispiel um die Athleten zu den Austragensorten zu bringen.

Ein Olympic Lane in London (Foto: C. & L. Tappenden)

Ein Olympic Lane in London (Foto: C. & L. Tappenden)

In einigen Fällen dürfen Sie auch vom öffentlichen Verkehr mitbenutzt werden.  Umstritten ist jedoch, dass Fahrradfahrer nicht auf die Spuren fahren dürfen, obwohl das Fahrradfahren während der Spiele gefördert werden soll.

Dabei sind ausgerechnet einige Fahrradwege gesperrt worden, zum Beispiel der Lea Valley Kanalweg an der Themse entlang.

Wer übrigens ohne Erlaubnis ein Olympic Lane benutzt riskiert ein Bußgeld in Höhe von £130.

Eddie Stobart

Friday, July 1st, 2011


Wer kennt Eddie Stobart? In Deutschland wahrscheinlich nicht so viele, in England dagegen hat er sogar eine Art Kultstatus. Eddie Stobart hat in England in den 50er Jahren eine Speditionsfirma gegründet die sehr berühmt geworden ist. Und warum?

Es ist ein Familienunternehmen in der mittlerweile 3. Generation und immer noch sehr erfolgreich. Durch einige Regeln und Besonderheiten haben die Fahrer der Spedition einen sehr guten Ruf erlangt. Da wäre zum Beispiel, dass die Fahrer, wenn ihnen zugewunken wird, sie zurück winken müssen. Auch haben sie alle einheitliche Kleidung, was früher aus Hemd mit Krawatte bestand und heute mit Polo-Hemden etwas gelockert wurde, aber trotzdem alle noch einheitlich sind. Das Hemd mit Krawatte war das Markenzeichen der Spedition. Und mit den Polo-Hemden kam auch ein neues Aussehen der Lastwagen. (more…)

Parkbedingungen in England

Friday, July 9th, 2010

In einem anderen Beitrag habe ich schon über das Parken in England geschrieben. Da ging es darum wo an sich man parken darf.

In diesem Beitrag soll es nun darum gehen zu welchen Bedingungen und wie lange man parken darf.

Ein Schild mit Parkbedingungen - ©Can Stock Photo Inc. / Brian58Dazu gibt es verschiedene Schilder, die man zum Teil genau lesen muss, um zu verstehen was gemeint ist. Sie befinden sich an Orten wo das Parken erlaubt ist und zeigen zum Beispiel an zu welchen Uhrzeiten man parken darf. Es gibt, aber auch Schilder die das Parkverbot bekräftigen, zum Beispiel, dass an keinem Tag zu keiner Uhrzeit an dieser Stelle geparkt werden darf.

In England gibt es auch keine Parkscheiben wie in Deutschland. Da kommen die sogenannten Traffic Wardens stündlich vorbei und schreiben das Kennzeichen von jedem Auto auf das im Moment parkt. Wenn man zum Beispiel 2 Stunden parken darf und der “Beamte” das zweite Mal kommt, markiert er sich das Kennzeichen und geht wieder. Wenn er das dritte Mal vorbei kommt und man nicht weg ist, bekommt man ein Knöllchen, das wassergeschützt eingepackt ist. Um die Aufpasser nicht zu verwirren, gibt es zusätzlich die Regel, dass man innerhalb einer gewissen Zeit nicht wieder am selben Ort parken darf.

In großen Städten, vor allem in London, gibt es doch etwas ähnliches wie in Deutschland. Nämlich die Parking Meter, das sind ganz einfach Parkuhren die auch genau so funktionieren. Man wirft Geld ein und kann die Uhr nach hinten drehen um so viel Zeit wie man Geld eingeworfen hat und die Uhr läuft dann zurück.

Teilweise gibt es auf offenen Parkplätzen auch Parkautomaten, das sogenannte “Pay and Display”, man parkt, zahlt und legt einen Zettel an die Windschutzscheibe. Nur in großen modernen Parkhäusern ist so, dass man erst am Ende des Besuchs bezahlt.