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Archive for the ‘Verkehr’ Category

Eddie Stobart

Friday, July 1st, 2011


Wer kennt Eddie Stobart? In Deutschland wahrscheinlich nicht so viele, in England dagegen hat er sogar eine Art Kultstatus. Eddie Stobart hat in England in den 50er Jahren eine Speditionsfirma gegründet die sehr berühmt geworden ist. Und warum?

Es ist ein Familienunternehmen in der mittlerweile 3. Generation und immer noch sehr erfolgreich. Durch einige Regeln und Besonderheiten haben die Fahrer der Spedition einen sehr guten Ruf erlangt. Da wäre zum Beispiel, dass die Fahrer, wenn ihnen zugewunken wird, sie zurück winken müssen. Auch haben sie alle einheitliche Kleidung, was früher aus Hemd mit Krawatte bestand und heute mit Polo-Hemden etwas gelockert wurde, aber trotzdem alle noch einheitlich sind. Das Hemd mit Krawatte war das Markenzeichen der Spedition. Und mit den Polo-Hemden kam auch ein neues Aussehen der Lastwagen. (more…)

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Parkbedingungen in England

Friday, July 9th, 2010

In einem anderen Beitrag habe ich schon über das Parken in England geschrieben. Da ging es darum wo an sich man parken darf.

In diesem Beitrag soll es nun darum gehen zu welchen Bedingungen und wie lange man parken darf.

Ein Schild mit Parkbedingungen - ©Can Stock Photo Inc. / Brian58Dazu gibt es verschiedene Schilder, die man zum Teil genau lesen muss, um zu verstehen was gemeint ist. Sie befinden sich an Orten wo das Parken erlaubt ist und zeigen zum Beispiel an zu welchen Uhrzeiten man parken darf. Es gibt, aber auch Schilder die das Parkverbot bekräftigen, zum Beispiel, dass an keinem Tag zu keiner Uhrzeit an dieser Stelle geparkt werden darf.

In England gibt es auch keine Parkscheiben wie in Deutschland. Da kommen die sogenannten Traffic Wardens stündlich vorbei und schreiben das Kennzeichen von jedem Auto auf das im Moment parkt. Wenn man zum Beispiel 2 Stunden parken darf und der “Beamte” das zweite Mal kommt, markiert er sich das Kennzeichen und geht wieder. Wenn er das dritte Mal vorbei kommt und man nicht weg ist, bekommt man ein Knöllchen, das wassergeschützt eingepackt ist. Um die Aufpasser nicht zu verwirren, gibt es zusätzlich die Regel, dass man innerhalb einer gewissen Zeit nicht wieder am selben Ort parken darf.

In großen Städten, vor allem in London, gibt es doch etwas ähnliches wie in Deutschland. Nämlich die Parking Meter, das sind ganz einfach Parkuhren die auch genau so funktionieren. Man wirft Geld ein und kann die Uhr nach hinten drehen um so viel Zeit wie man Geld eingeworfen hat und die Uhr läuft dann zurück.

Teilweise gibt es auf offenen Parkplätzen auch Parkautomaten, das sogenannte “Pay and Display”, man parkt, zahlt und legt einen Zettel an die Windschutzscheibe. Nur in großen modernen Parkhäusern ist so, dass man erst am Ende des Besuchs bezahlt.

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Katzenaugen kommen aus England

Tuesday, June 8th, 2010

Katzenaugen sind in Deutschland bekannt an Fahrrädern, die vor allem in der Dunkelheit, den Radfahrer sichtbarer im Straßenverkehr machen. Aber auch in Baustellen kann man diese Reflektoren finden. Wenn Licht auf das Katzenauge fällt, wird es wieder zurückgeworfen, aber nicht direkt zurück, sondern etwas versetzt. Nur so kommt ein leuchten des Katzenauges zustande.

Katzenaugen ©iStockphoto.com/Julian2000In England jedoch werden Katzenaugen flächendeckend auf unbeleuchteten Straßen angewandt, um bei Dunkelheit die Fahrbahn besser zu beleuchten. Sobald die Straße breit genug für einen Mittelstreifen ist, werden die Katzenaugen auf diesem angebracht. Auf Autobahnen und teilweise auf Schnellstraßen findet man sie auch an den Seiten. Es gibt verschiedene Farben die unterschiedliche Bedeutungen haben. Auf normalen Straßen findet man weiße Katzenaugen.

Der Engländer Percy Shaw hat die nützlichen Helfer 1934 erfunden. Wie kam er darauf ? Er fuhr regelmäßig parallel zu einer Straßenbahn und wenn es dunkel war und seine Scheinwerfer auf die Schienen leuchteten, reflektierten die Schienen das Licht und er konnte die Straße besser erkennen. Die Gleise wurden jedoch abgebaut und in einer sehr nebligen Nacht hatte er Schwierigkeiten zu sehen. Zufällig saß eine Katze am Straßenrand und die Augen der Katze warfen das Licht seiner Scheinwerfer wieder zurück. So kam er auf diese Idee.

Auf Autobahnen und einigen Schnellstraßen werden auch bunte Katzenaugen eingesetzt. Man kann folgende Farben finden:

  • Rote Katzenaugen trennen die Fahrbahn der Autobahn und den Standstreifen
  • Gelbe Katzenaugen sind zwischen der Fahrbahn und der Mittelleitplanke
  • Grüne Katzenaugen markieren eine Autobahnauffahrt, sowie eine Abfahrt
  • Blaue Katzenaugen markieren besondere Auf- und Abfahrten für die Polizei
  • Weiße Katzenaugen trennen die Fahrspuren

Ich finde das eine gute Erfindung und besonders die Idee sie auch im Straßenverkehr einzusetzen. Denn wer schon in Großbritannien  gewesen und Auto gefahren ist, weiß wie eng die Straßen und wie dicht die Bäume stehen können. Das heißt, es kann sehr düster sein obwohl es noch gar nicht richtig Nacht ist. Und da helfen die Katzenaugen in der Spur zu bleiben.

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