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Der ultimative Weg kalten Kaffee wieder aufzuwärmen…

Es klingt schon für mich widerlich wo ich doch Kaffee sowieso nicht mag: als ich und meine Familie unterwegs in England waren, fuhren wir mit der Mini-Eisenbahn RH&DR von Hythe aus über New Romney und stiegen an der Endhaltestelle („Dungerness”) aus.

Wir beschlossen in das „Eisenbahncafé” zu gehen und mein Mann verspürte den Wunsch einen Kaffee zu trinken. Dieser Kaffee hatte es jedoch in sich gehabt – oder auch nicht, wie man es nimmt.

Er war zu kalt zum trinken und mein Mann brachte ihn zurück mit dem Wunsch einen heißen Kaffee zu bekommen. Die Dame sah ihn mit wenig Begeisterung an, nahm die Tasse aber zurück. Was sie dann gemacht hat ist nicht die feine englische Art: Sie kippte den halben Kaffee aus und goss heißes Wasser nach!

Mein Mann ist eigentlich hart im Nehmen, aber das war selbst ihm zu viel. Es gibt nur noch eins was ich erlebt habe was dieser Dame noch das Wasser reichen kann: ein Hotel in Norfolk wo wir vor einigen Jahren übernachteten. Was dort Gang und Gebe ist können Sie hier lesen.

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis in der englischen Gastronomie?

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One Response to “Der ultimative Weg kalten Kaffee wieder aufzuwärmen…”

  1. Loupgarou Says:

    Was war Ihr schlimmstes Erlebnis in der englischen Gastronomie?

    Da gab es eigentlich mehrere:

    Bei meiner ersten Reise durch GB staunten wir über einen Zusatz auf einer Speisekarte in einem China-Restaurant in einer mittelenglischen Kleinstadt der da lautete, dass alle Gerichte anstatt mit Reis alternativ auf Wunsch auch mit “Frites” serviert werden. Auf unsere erstaunte Nachfrage hin beim Chef des Hauses hatte er als Antwort nur eine eindeutige Geste, verbunden mit dem Rollen der Augen..

    Abendessen in einem guten schottischen Mittelklasse-Hotel Ende der 70iger Jahre: Thema Vorspeisen, bestellt gemäß Text auf der Speisekarte: Chicken Ham Salad.
    Gespannt auf die Darbietung dieser Mahlzeit auf einem durchaus ansprechend gedecktem Tisch (Damastdecken, Stoffservietten, schweres Tafelsilber, etc.) erlebte ich eine echte “Überraschung”. Auf dem servierten Teller befanden sich drei Teile, nebeneinander parallel zueinander aufgebahrt, ohne jeglichen Schnickschnack oder Dekorationszusatz: ein kaltes Hühnerbein in zäher Haut, eine Möhre, ganz, sowie ein Stück kalten Pressfleisches, in Art und Qualität des seinerzeit beliebten “Gammon Steaks”.
    Meine Begleiterin hatte nicht sehr viel mehr “Glück”. Ihre bestellte “Liver Paté” entpuppte sich als etwas, was wir in Deutschland als eine dickere Scheibe einfacher, grober Leberwurst identifizieren würden. Das weitere Essen verging ereignisloser, zumal ich daran leider keine signifikanten Erinnerungen habe (ist ja auch `ne weile her).

    Zum Frühstück empfing uns am nächsten Morgen selbstredend die komplette Palette eines English Breakfast, erweitert um eine schottische Variante: nachdem ein leichter Fischgeruch unsere Nasen erreichte, sahen wir am Nachbartisch die durchaus interessante schottische Erweiterung des Frühstücks um geräucherte Heringe, dem eine Portion Porridge vorausgegangen war. Ich hielt mich konzentriert an meine “Fried Eggs” und den beigefügten berühmen “Sausages”, von dem selbst ein ADAC-Folder seinerzeit noch unter dem Thema “Englisches Frühstück” es so beschrieb: Der Inhalt der zum Frühstück servierten Würstchen (Sausages) ist uns unbekannt. es könnte sich aber um Sägemehl handeln…” – fand´ich jetzt auch´n bisschen übertrieben.

    Zusammenfassend anzumerken sei jedoch, das bei mir angenehme Überraschungen bei meinen vielfachen GB-Aufenthalten weitaus im Vordergrund stehen.
    Dazu mehr bei Gelegenheit an anderer Stelle.

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