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The Railway Children

Dampflokomotive - ©iStockphoto.com/thymeZu deutsch “die Eisenbahnkinder” ist eine Geschichte die in England spielt. Geschrieben wurde sie 1905 von Edith Nesbit und 1906 als Buch veröffentlicht. 1970 wurde das Buch verfilmt und war sehr erfolgreich.

In dieser Geschichte geht es um eine einst wohlhabende Familie die in einem guten Haus mit Angestellten in London wohnte. Doch dann musste der Vater plötzlich weg, er wurde von der Polizei abgeholt und verabschiedete sich nur von seiner Frau. Die Kinder haben die Szene heimlich beobachtet, sie merkten natürlich, dass etwas nicht in Ordnung war. Die Mutter erzählte den Kindern, dass der Vater auf eine Geschäftsreise geht.

Als nächstes erklärt sie ihren Kindern Roberta, Phyllis und Peter, dass sie nun “arm sein” spielen würden und aufs Land ziehen würden in ein anderes Haus, das Haus mit den drei Kaminen. In der Nähe ist ein kleiner Bahnhof an dem jeden Morgen um 9:15 Uhr ein Zug hält. Die drei Kinder sind jeden Tag dort und winken den Menschen im Zug zu. In Gedanken winken sie ihrem Vater nach. Denn sie wissen ja nicht wo er ist und wie es ihm geht.

Nach einiger Zeit erkrankt die Mutter an Grippe und die Kinder holen den Arzt herbei. Er untersucht sie und verschreibt ihr Medikamente. Doch wo sollten die Kinder diese her bekommen? Da kommt ihnen eine Idee, sie malen ein Plakat mit dem sie jemanden im Zug ansprechen möchten, der ihnen die Medikamente besorgen könnte. Ein älterer Herr, der ihnen auch schon ein Weilchen zurück gewunken hatte, nahm sich der Kinder an und besorgte die Medikamente. In der Kiste befanden sich dann nicht nur die Arzneien sondern auch noch Lebensmittel.

Irgendwann taucht mit dem Zug ein russischer Herr auf und die Familie nimmt ihn bei sich auf. Es kommt heraus, dass er aus einem russischen Gefängnis geflohen ist und seine Familie, die vorher ebenfalls nach England geflohen ist, sucht. Der ältere Herr wird wieder aktiv und kann seine Familie finden.

Als die Kinder wieder einmal bei den Gleisen sind, bemerken sie auf einmal, dass sich die Erde bewegt und plötzlich ein Teil des Hügels auf die Gleise rutscht. Sie wissen, dass bald der Zug kommen würde und dass es einen Unfall gibt, wenn er nicht gewarnt wird. Wie es der Zufall will, haben beide Mädchen rote Unterröcke an und damit winken sie dem Zug der dann eine Notbremsung macht. So stellt sich heraus, dass der nette ältere Herr der Direktor der Eisenbahngesellschaft ist und er belohnt den Mut der Kinder mit einer Feier wo sie eine goldene Taschenuhr geschenkt bekommen.

Ein weiteres Abenteuer erleben sie, als eine Schnitzeljagd veranstaltet wird und eine Junge vermisst wird. Er ist im Tunnel verunglückt und hat sich ein Bein gebrochen. Sie finden ihn und er wird ebenfalls bei ihnen zu Hause aufgenommen und versorgt. Er war auch niemand anderes als der Enkel des netten älteren Herrn.

Weil sich die Kinder mit dem Stations-Portier angefreundet haben, wollten sie ihm eine Freude machen und haben im Dorf für gesammelt und alle Geschenke zu ihm nach Hause gebracht. Erst war er sehr sauer und wollte sie nicht haben, aber nach einer weile begriff er, dass die Geschenke von Herzen kamen und hat sich gefreut. Er bedankte sich seinerseits mit einem Geschenk bei den Kindern.

Dies war mit Zeitungspapier umwickelt und das Schicksal wollte es, dass obenauf ein Foto ihres Vaters war. Und so erfuhr Roberta die Wahrheit über ihren Vater. Er soll Staatsgeheimnisse an Russland verraten haben. Auch hier konnte der Direktor der Eisenbahngesellschaft seine Kontakte spielen lassen und die Unschuld des Vaters beweisen.

Die Geschichte endet mit einem Happy End und die Familie ist wieder glücklich vereint.

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