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Archive for July, 2009

Travelodge

Monday, July 27th, 2009

Travelodge nennt sich eine Hotelkette die etwas anders ist als andere Hotels. Normalerweise kann man davon ausgehen, dass man in einem Hotel Frühstück und anderes mehr angeboten bekommt.

Bei Travelodge jedoch bekommt man zwar ein sehr schönes Zimmer, aber der Service ist nicht so groß wie in anderen Hotels. Das heißt aber nicht, dass wenn ein Problem auftritt oder man sonstige Fragen hat, dass keine Mitarbeiter da sind. Man bekommt auf jeden Fall Hilfe. Es ist auch von Hotel zu Hotel unterschiedlich, die einen bieten mehr andere weniger. Das macht sich dann auch am Preis bemerkbar. Meist sind die Travelodge Hotels sehr günstig, dafür werden keine warmen Mahlzeiten oder offene Getränke angeboten. Zum Teil gibt es Automaten mit Getränken und /oder Snacks. Um trotzdem am Abend etwas zu essen zu bekommen und morgens ein Frühstück, sind diese Hotels in der Regel neben oder in der Nähe von Pubs oder Restaurantketten angelegt.

Dies ist extra so gedacht um die Übernachtung möglichst günstig zu halten. Praktisch für Geschäftsleute und Urlauber die eine weitere Reise unternehmen und zu Hause schon mal alle Übernachtungen buchen möchten, die vielleicht nicht alle im selben Hotel stattfinden sollen. Auf der Travelodge Homepage können Sie sehen was alles zu welchem Preis angeboten wird. Teilweise sind auch Tiere erlaubt.

Man bekommt schöne, gepflegte Zimmer mit relativ viel Ausstattung, jedoch würde ich für einen erholsamen Urlaub ein “normales” Hotel mit Halbpension oder Vollpension bevorzugen.

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Marmite

Monday, July 20th, 2009

Marmite ist ein sehr dunkler, relativ fester und sehr intensiv riechender bzw. schmeckender Brotaufstrich aus Großbritannien. 1902 wurde Marmite zum ersten Mal produziert und wurde ein solcher Erfolg, dass 5 Jahre später ein weiteres Werk zur Produktion eröffnet werden konnte.

Marmite Flaschen im Supermarkt

Marmite Flaschen im Supermarkt

Es gibt eine sehr gespaltene Meinung über diesen Brotaufstrich – die einen lieben ihn und die anderen hassen ihn. Mit diesem Spruch wird in Großbritannien dafür sogar geworben. Was ist eigentlich alles in Marmite drin? Hauptbestandteil sind die bei der Bierherstellung anfallenden Hefeextrakte. Diese wid in einem speziellen Verfahren (Autolyse) aufbereitet und nach weiterer Aufteilung in die Aminosäuren (Eiweißsäure) zu einer Paste verarbeitet. Hinzu kommen noch Pflanzenextrakte, Gewürze und Salz. Der typische Geschmack kommt, aber hauptsächlich aus den Aminosäuren. Um das ganze noch gesünder zu machen, werden, zu den schon reichlich enthaltenen Vitaminen der B-Reihe, noch etliche dazu gemischt. Unter anderem Thiamin, Riboflavin, Folsäure und Cobalamin.

Zu Kriegszeiten war Marmite ein sehr beliebtes Nahrungsmittel bei Soldaten. Sie hatten dabei ein heimatliches Gefühl und taten sich durch die vielen Vitamine auch noch etwas Gutes. So wurde der BeriBeri-Krankheit und anderen Mangelerscheinungen vorgebeugt.

Marmite kommt aus dem französischen und bedeutet bedeckter Kochtopf und so sehen auch die Gläser aus in denen Marmite verkauft wird.

Ich persönlich habe daran gerochen und für mich beschlossen – ich werde dieses “Zeugs” nicht probieren ;-)

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Wie ist der Ablauf im Hafen von Calais?

Wednesday, July 15th, 2009

Ich habe schon mehrfach darüber berichtet wie man nach England kommt und so weiter. Aber wie läuft es eigentlich ab wenn man am Hafen von Calais ankommt?

Der Hafen hat mehrere Stationen die man passieren muss. Er ist so gebaut, dass man keine überspringen kann. Hat man bereits das Ticket im Voraus gekauft – wer ohne Ticket anreist muss am ersten Kreisverkehr die Schilde “Without Tickets / Sans Billets” folgen – kommen erst die Passkontrollen von England und Frankreich, als nächstes fährt man zu einem Häuschen wo einem das Bordticket für die Hin- und Rückfahrt  und eine Karte für das Auto ausgehändigt wird. Auf dieser Karte steht eine Nummer, die für die Spur steht, zu der man fahren soll. Aber noch einmal zurück zu den “Häuschen”.

Calais Hafen

Calais Hafen

Jede Fährgesellschaft hat mehrere Häuschen für PKWs/Busse/Wohnwagen und LKWs, nachdem man sich in die richtige Spur bei der richtigen Fährgesellschaft eingeordnet hat und dran ist, bekommt man seine Papiere. Mit den Papieren und der Karte am Rückspiegel geht es weiter durch den Hafen. Wenn die Beamten es für notwendig halten, kann es passieren, dass man jetzt der Einblick ins Kofferraum gewähren muss. Ansonsten begibt man sich zu der Spur die auf der Karte angegeben ist.

Zur Orientierung gibt es Wegweiser. Hat man seine Spur gefunden heißt es warten, bis die Fähre geladen wird.  Ist die Zeit zum Laden gekommen, winken Mitarbeiter einen auf das Schiff und auf den Platz wo man für die Überfahrt “parkt”. Jetzt steigt man zügig aus und begibt sich entweder über die Treppe oder mit dem Aufzug zu den oberen Decks. Hier kann man sich vergnügen, etwas essen und trinken, nach Herzenslust shoppen oder einfach gemütlich sitzen. Nachdem die Durchsage gekommen ist, dass man zurück zum Auto kann, setzt man sich hinein und wartet bis man von der Fähre herunterfahren kann. Auch in Dover muss man durch die Passkontrollen und den ganzen Weg durch den Hafen wird man per Kamera beobachtet. Hier kann es auch passieren, dass man kurz angehalten wird und den Kofferraum aufmachen muss.  Es kann auch vorkommen, dass eine kurze Befragung zum Ziel und Besuchsdauer stattfindet.   Danach muss man es nur noch schaffen durch den Kreisverkehr auf die linke Spur zu kommen und man kann gar nicht mehr falsch fahren.

Noch ein paar Tipps und Regeln: Je nachdem wie weit die Fahrt nach Calais ist, sollte man mehr oder weniger viel Zeit einplanen. Denn der Verkehr ist unberechenbar. Ein plötzlicher Stau und die Fähre ist verpasst. Wichtig ist, letzter Check-In ist normalerweise 30Min. vor Abfahrt der Fähre. Die Überfahrt an sich dauert ca. eine Stunde. Auch ist es wichtig, wenn man im Hafen unterwegs ist, dass in einigen Bereichen Schrittempo herrscht und es ist verboten anzuhalten. Aber auch sonst sollte man in diesem engen Raum an die Tempolimits halten.

Wenn man in der Spur ist, gibt es jedoch die Möglichkeit in den Terminal zu gehen wo es Toiletten und einen Imbiss gibt. Allerdings sollte man auf die Zeit achten, dass man nicht zu spät zum laden kommt. Denn es ist für die Hafenmitarbeiter und die anderen Fahrer sehr ärgerlich nicht laden bzw. auf die Fähre fahren zu können.

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