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Archive for October, 2009

Eine versteckte Welt in London

Monday, October 26th, 2009

In ihrem Videoblog beschreibt Annette Dittert von ARD wie viele Engländer anders leben als die anderen. Sie wohnen auf kleinen Booten auf  Kanälen, die in der Regel an der Themse angeschlossen sind, und durch London führen. Eine Londoner Rockband oder auch eine Anwältin leben bescheiden  in ihren Booten und fühlen sich dort wohl. Es ist eine versteckte kleine eigene Welt, die man nur entdeckt wenn man genau hinschaut, wo es zu den Kanälen hinuntergeht. Die Boote sind bunt und mit Mustern versehen.

Im Video erzählt sie auch, dass sie sich ein Boot gekauft hat, es renovieren ließ und ihm einen neuen Namen gab: Emily. Außerdem erfährt man einiges über den historischen Hintergrund der jetzigen Hausboote. Hier geht es zum Video.

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Haggis

Monday, October 12th, 2009

Haggis ist ein schottisches Gericht, das nichts für schwache Nerven ist. Es besteht hauptsächlich aus den Innereien vom Schaf.

Der Magen dient als Außenhülle in die alle anderen Innereien gefüllt werden. Dazu gehören Herz, Leber, Lunge sowie Nierenfett. Außerdem kommen noch  Zwiebeln und Hafermehl hinzu. Die Innereien werden in einer Fleischbrühe gar gekocht. Als nächstes werden sie gewürzt und in kleine Stücke geschnitten und mit den ebenfalls klein geschnittenen Zwiebeln und dem Hafermehl vermischt. Diese Mischung wird in den von beiden Seiten gewaschenen Magen gefüllt. Jedoch wird etwas Platz gelassen, da sich die Masse wegen des Hafermehls ausdehnt. Dann wird der Magen mit einer Gabel eingestochen, sodass er nicht platzt. Anschließend wird der gefüllte Magen in kochendem Wasser ca. 3 Stunden  weiter gegart.

Serviert wird der Haggis auf einer Platte und wird erst kurz vor dem Verzehr aufgeschnitten, so dass der Inhalt sich auf der Platte ausbreitet. Dazu werden meistens Rüben und Kartoffeln serviert.

Das Haggis-Essen hat in Schottland eine Tradition, es wird zum Burns Supper zubereitet. Das ist ein Gedenktag an den schottischen Nationaldichter Robert Burns.

Heute gibt es ihn auch fertig, vakuumverpackt zu kaufen. Bilder und ein paar mehr Details finden Sie hier.

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Das ausgefallene Englische Frühstück

Monday, October 5th, 2009

Das letzte Mal habe ich über das “Full English Breakfast” gesprochen. Es gibt zusätzlich noch zwei  “Gerichte”, die aber nicht grundsätzlich dabei sind.

1. Black Pudding: Das ist eigentlich nichts anderes als Blutwurst. Die Hauptzutat ist Blut das meistens vom Schwein oder von der Kuh kommt. Teilweise, aber auch vom Schaf oder Ziege. Weitere Zutaten sind Hafer- und Gerstenmehl, Fleisch, Brot, Talg, Fett und Kartoffeln. Das Blut wird aufgekocht und dabei gerührt. Dann werden die anderen Zutaten zugegeben. Der Black Pudding wird dann heiß in Scheiben serviert.

2. Bubble & Squeak: Dies ist quasi ein Resteessen, bei dem übrig gebliebenes Gemüse verwertet wird. Das ganze Gemüse wird zu einem Püree verarbeitet, wobei hauptsächlich Kartoffeln und Weißkohl verwendet wird. Erbsen, Karotten, Rosenkohl, Blumenkohl oder Brokkoli können jedoch ebenso gut mitverwendet werden. Das bunte Gemüsepüree wird dann – wie soll es anders sein – in der Pfanne angebraten bis es auf allen Seiten schön braun ist. Meistens wird Bubble & Squeak nach einem Roastbeef zubereitet und das eventuell übrige Fleisch wird kalt dazu gegessen.

So das wären die beiden Gerichte, wobei mir das zweite lieber ist als das erste. Und dann bleibt da bei mir noch eine Frage offen: Warum heißt der Black Pudding – Pudding? Es ist doch eigentlich eine Wurst.

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