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Archive for the ‘London’ Category

Foyles

Tuesday, July 13th, 2010

Foyles, oder besser gesagt W. & G. Foyle Ltd. ist ein Buchhändler in der Charing Cross Road, London.  Über mehrere Jahre war er der größte Buchhändler der Welt – gemessen nach Regalplatz.

Foyles ist etwas besonders, und zwar aus dreierlei Gründen.

Bücherstapel - ©iStockphoto.com/matezsolt1. Sie haben sehr viele Bücher.  Selbst Bücher, die man sonst nirgendwo findet.  In einer Zeit bevor man Online Bücher bestellte, war es der Laden um seltene Bücher zu kaufen.  Zwar konnte man in  einem kleinen Buchladen in vielen Städten Bücher bestellen, aber wer stöbern wollte fuhr nach London zu Foyles.

2. Wobei “stöbern” richtig war.  Wenn man wusste, was man sucht, musste man oft nach Hilfe fragen.  Denn die Bücher waren dort unkonventionell organisiert.  Dies führte einerseits zu interessanten Überraschungen, da man oft Bücher “entdeckte”, die man gar nicht suchte.  Andererseits, konnte es doch dauern, bis man das eigentlich gesuchte bekam.

3. Aber was Foyles zu einem Erlebnis machte, war das Bezahlen.  Jahrelang, genau gesagt bis kurz vor der Jahrtausendwende, gab es bei Foyles keine Kassen und erst Recht keine Computer.

Hier half es nicht besonders, eine ISBN-Nummer mitzunehmen.  Denn es gab kein elektronisches Verzeichnis der Ware.  Zum Bezahlen begab man sich erst in eine Schlange, um das Buch gegen eine Rechnung zu tauschen.  Mit der Rechnung ging es zur Kasse, um dort zu bezahlen.  Dann konnte man mit der bezahlten Rechnung das Buch abholen.

Und dennoch bin ich mit meinen Eltern dort hin gefahren um Schulbücher zu kaufen, denn so hat man sie gleich in der Hand gehabt.

Inzwischen ist Foyles modernisiert worden.  Es gibt neue Regale und vor allem elektronische Kassen.  Da der Laden immer noch einer der größten der Welt ist, lohnt sich für Bücherfans auf jeden Fall ein Besuch.

Foyles finden Sie in 113-119 Charing Cross Road, London.

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The London Eye

Tuesday, April 13th, 2010

“The London Eye” ist eigentlich jedem ein Begriff, aber weiß jeder was genau dahinter steckt?

View from The London Eye (©iStockphoto.com/kokopopsdave)Dahinter verbirgt sich das Riesenrad in London und von diesem hat man einen weiten Blick über London – ca. 40 km -  und deswegen heißt es  “The London Eye”. Es ist sicherlich ein tolles Erlebnis eine Runde mit dem Riesenrad zu drehen und London von oben betrachten zu können. Eine Umdrehung dauert ca. eine halbe Stunde und man befindet sich in einer recht großen Gondel. In einer Gondel können bis zu 25 Personen mitfahren. Tickets gibt es direkt an der Kasse oder man kann sie direkt auf der Homepage buchen. Der Vorteil hierbei ist, dass es einen Rabatt gibt und es einen extra Eingang gibt, das heißt die Wartezeit verkürzt sich.

Es gibt unterschiedliche Angebote mit verschiedenen Preisen. Ein günstiges Vergnügen ist es jedoch nicht. Denn eine erwachsene Person (ab 16 J.)  bezahlt für einen sogenannten Standardflug 17,88 britische Pfund, bei online Buchung 14,30 britische Pfund (Stand: April 2010). Eine vierköpfige Familie darf für 49,28 bzw. 39,44 Pfund mit. Gruppen bekommen ab 15 Personen Rabatt. Nun gibt es noch einige andere Anlässe, zum Beispiel kann man in einer Gondel heiraten, das würde dann je nach dem welches Paket und an welchem Tag man bucht zwischen 2.700 und 3.900 Pfund kosten. Auch Geburtstagspartys für Erwachsene und Kinder kann man buchen. Sowie einige andere besondere Flüge wie unter anderem der Champagnerflug. Ich denke einmal kann man sich das schon leisten, aber ein Ausflug wie in den Zoo wird das wohl nicht werden.

Noch ein paar technische Details zum Riesenrad: es wurde im Oktober 1999 aufgerichtet, bis zum Betrieb dauerte es noch bis März 2000. Die Höhe beträgt 135 m  und es hat ca. 32 Glasgondeln. Die Laufzeit des Riesenrades war ursprünglich auf 5 Jahre begrenzt. Das wurde dann fallen gelassen denn der Erfolg war so groß. Heute beträgt die jährliche Besucherzahl nach eigenen Angaben ca. 3,5 Millionen Menschen und ist die beliebteste Attraktion.

Und wie kommt man hin? “The London Eye” befindet sich am South Bank. Mit der Underground fährt man bis Waterloo, dies ist der am nächsten gelegene Bahnhof. Direkt an “The London Eye” gibt es auch kostenpflichtige Parkplätze. Wichtig ist auch, dass man sich  in der Zone befindet, wo man die “Congestion Charge” bezahlen muss.

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Wie ist die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr in London?

Tuesday, March 30th, 2010

Die öffentlichen Verkehrsmittel in London sind zum Teil gut für Behinderte ausgebaut, manche dagegen eher schlecht. Zu den behindertengerechten Verkehrsmitteln zählen der Bus und die Taxen.

Es gibt mehrere Gründe warum die “Underground” schwierig wird für Rollstuhlfahrer und auch für Familien mit Kinderwägen und Buggies. In den meisten Bahnhöfen der Tube, vor allem den älteren, finden sich nur Rolltreppen und normale Treppen. Denn die Aufzüge, die in den ersten Bahnhöfen ursprünglich vorhanden waren, wurden ausgebaut und dafür Rolltreppen installiert. Heute weiß man, dass das keine so gute Idee war. Kinderwagenfahrer/innen haben noch ein zusätzliches Problem, denn man darf mit dem Kinderwagen oder Buggy nicht mehr die Rolltreppe benutzen. Zu zweit ist das noch nicht so schlimm, allein aber ein großes Hindernis. Manche Bahnhöfe gehen auch ebenerdig hinein und die Ticketschranken sind zum Teil auch breiter. Jetzt kommt nur das große Aber, denn danach kommt man nur über eine Rolltreppe zu den Gleisen. Wenn man mit der Tube durch London fahren möchte, sollte man sich vorher genau überlegen und planen von wo nach wo man fahren kann. Die Spontanität ist hier sehr gering, die Kosten halten sich jedoch in Grenzen.

Bus und Taxi in London (©iStockphoto.com/kozmabelatibor)Was man von den Taxen nicht gerade behaupten kann. Denn 10 Kilometer kosten umgerechnet ca. 40 Euro. Das Taxi hat aber zwei große Vorteile: es hat viel Platz für Kinderwagen und Rollstuhl und man kommt schnell und punktgenauer wohin man möchte. Sie haben oft extra eine Rampe um hineinfahren zu können und das Gefährt sowie der Mensch kann angeschnallt werden.

Mit dem Linienbus kann man auch bequem fahren, jeder Bus hat einen Platz für Kinderwagen und Rollstuhl. Die Einfahrt ist bequem über eine Rampe durch die mittlere Tür. Auch hier sind die Kosten nicht so hoch.

Die Verkehrsgesellschaft “Transport for London” hat sich etwas einfallen lassen um dieses Problem zu mildern. Es gibt einen Planer mit dem man seine Route durch London genau planen kann und es werden dann Bus und Bahn gemischt je nach den eigenen Anforderungen. Diese Seite bietet noch viele andere Informationen rund um den öffentlichen Verkehr in London.  Viele Tickets sind auch für die Busse und die U-Bahn kombinierbar.

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