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Archive for the ‘London’ Category

Wo kann man in London günstig übernachten?

Thursday, February 18th, 2010

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, nicht nur die kostenlose Parkbank ;-)

Als erstes wäre wohl Travelodge zu erwähnen, das ist eine Hotelkette die ein dichtes Netz an Hotels hat. Egal wo man ist, man findet sicherlich in der Nähe ein Travelodge Hotel. Hier findet man meistens ein Schnäppchen und nach meiner Erfahrung sind die Zimmer einfach, aber praktisch ausgestattet und sehr sauber. Allerdings, wenn man in einer großen Stadt unterwegs ist muss man auf die Preise achten, sie können teilweise etwas höher sein. Vergleichen ist daher wichtig! Und, ein Markenzeichen von Travelodge ist, dass oft kein Frühstück angeboten wird. Pubs und Cafés sind jedoch meist in der Nähe. Im Zimmer stehen, aber ein Wasserkocher und Tee zur Verfügung.

Große Familien oder Gruppen und vor allem Pfadfinder werden eventuell bei Meininger glücklich. Es ist eine etwas gehobenere Pfadfinderherberge in London Hyde Park und befindet sich im historischen Baden-Powell-House. Durch die Tatsache, dass es Schlafsäle sind mit mehreren Betten, kann man oft noch etwas günstiger übernachten als in einem Hotel.

Wer lieber in ein Sternehotel und für London trotzdem recht günstig bleiben möchte hat noch eine andere Auswahl die wir empfehlen können.  Zum Beispiel:

Alle drei Hotels sind zentral gelegen.  Hier gilt es auch die Preise zu vergleichen und auf Angebote zu achten.

Haben Sie weitere Vorschläge?

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Cockney – die Londoner Geheimsprache

Monday, January 25th, 2010

Sie ist nicht so bekannt und trotzdem in fast aller Munde – Cockney, eine besondere Art von Dialekt in London. Die Menschen, die im Umkreis der Kirche Saint-Mary-le-Bow in dem man die Kirchenglocken hören kann, geboren sind, werden als Cockneys bezeichnet. In diesem Gebiet, im Osten Londons, wohnten im 19. Jahrhundert die ärmeren Menschen. Diese Geheimsprache wurde von den ihnen erfunden, um nicht von Außenstehenden verstanden zu werden. Heute hat sie sich durch Musik und Fernsehen, zum Beispiel in der Sendung “Only Fools and Horses”, weiter verbreitet, denn Schauspieler und Musiker nutzen diese Phrasen.

Was ist das besondere daran? Es ist wie eine Verschlüsselung durch Reime. Man sucht sich einen Reim auf das Wort, bzw. Redewendung, was man sagen möchte, aber nicht jeder verstehen soll. Normal würde man sagen: “Use your head!” Ausführlich in der Cockneysprache würde man sagen: “Use your loaf of bread!”. Bread reimt sich auf head. Das wäre aber viel zu lang und es würde vielleicht doch jemand verstehen, deswegen sagt man: “Use yer loaf!”. Was heißen soll: “Schalte dein Gehirn ein!”

Dies wurde so ausgebaut, dass es zur Londoner Geheimsprache wurde.

Weitere Beispiele sind:

  • “Pears” sind “stairs” (aus: Apples and Pears)
  • “Uncle Ned” ist “bed”
  • “Pies” sind “eyes” (aus: Mince Pies)

Sogar neue Wörter haben inzwischen Cockney-Übersetzungen, z.B. spricht man von “Holy”, denn “Holy Grail” (dt: Heilige Gral) reimt sich mit “E-Mail”.

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MailRail – oder wie London einmal seine Post transportierte

Monday, September 14th, 2009

“Mailrail”  ist eine Art Minieisenbahn die eigens, wie der Name schon sagt, für die Post und Pakete erfunden wurde.

Es wurden unter London – neben den bekannten “Tube” Tunnels, auch schmälere Tunnels gebaut  in denen die Wagen der MailRail fuhren.  Die Tunnels führen vom Paddington im Westen bis in Osten nach Whitechapel. Acht Stationen wurden auf der 10,5km langen Strecke  gebaut für die Sortierung und Weiterbeförderung der Post.  Auch wenn  nicht beabsichtigt wurde  regelmäßig Menschen zu befördern, war dies jedoch in einem besonderen Wagen möglich.

Nach vielen Debatten Ende 1914 bis Anfang 1915 im britischen Parlament wurde die Genehmigung zum Bau der Eisenbahn erteilt. Im Februar 1915 wurde mit dem Bau der Tunnels begonnen. 1928 wurde die MailRail dann offiziell für die Post eröffnet. Davor wurden die Tunnel noch anderweitig benutzt. Das Besondere an dieser Eisenbahn war, dass sie führerlos gefahren ist und automatisch an den Stationen anhielt. Die Mitarbeiter gingen in die unterirdischen Bahnhöfe und packten die Post aus den Waggons und andere Post hinein.  So ist der Zug die Strecke hin und her gefahren.

Faszinierend für mich zu erfahren war, dass heute viele Menschen nicht wissen, dass es diese Minieisenbahn gibt. Viele Leute haben erst davon erfahren als sie 2003, wegen der Wirtschaftlichkeit, außer Betrieb genommen wurde. Zum Schluss waren von den acht Stationen nur noch drei in Betrieb.

Ich finde es schade, dass das damals so umweltfreundliche Denken nicht weitergeführt wurde und die Sortierstationen verlegt wurden. Sodass, die MailRail-Bahnhöfe für die Stationen nicht mehr erreichbar war. Das wäre doch ein Denkansatz in der Politik  dies wieder aufzugreifen, denn der Verkehr wird sicherlich nicht weniger auf Englands Straßen.

Weitere Informationen und Bilder von “MailRail” finden Sie auf der inoffiziellen Homepage: www.mailrail.co.uk

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