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Posts Tagged ‘Weihnachten’

Feiertage in England

Tuesday, May 4th, 2010

In Deutschland gibt es massenhaft Feiertage wovon die meisten religiös sind, außer natürlich zum Beispiel dem “Tag der deutschen Einheit“. Die Feiertage in Großbritannien sind sehr unterschiedlich geregelt. England, Wales, Schottland, Nordirland, Alderney, Guernsey, Jersey und Isle of Men haben nicht alle die selben Feiertage. Dazu schreibe ich in einem anderen Beitrag mehr. Die einzigen Feiertage die einheitlich geregelt sind, sind Ostern, Weihnachten und Neujahr.

Children dancing around a maypoleEngland hat auch nicht religiöse  Feiertage und das ist Anfang Mai der “Early May Bank Holiday”, auch “May Day” genannt, der immer am ersten Montag des Monats statt findet. An diesem Tag wird das Ende des Winters und der Anfang des Sommers gefeiert. Das Dorf oder die Stadt wird mit Blumen geschmückt und es wird so etwas ähnliches wie ein Maibaum aufgestellt und um diesen tanzen dann einige Mädchen, die auch einen Kopfschmuck aus Blumen tragen.

Außerdem gibt es den “Spring Bank Holiday” der Ende Mai ist, das heißt am letzten Montag des Monats. Zu diesem Tag gibt es wieder eine Kuriosität und zwar versammeln sich viele “verrückte” Leute auf einem Hügel, lassen einen Laib Käse hinunter rollen – und jagen ihm hinter her. Das sieht ganz schön gefährlich aus und wirklich haben die englischen Sanitäter einiges zu tun.

In England und Wales  gibt es Ende August noch den “August Bank Holiday”. Dies ist eher ein Familientag wo gemeinsam etwas unternommen werden kann. Es finden jedoch auch einige regional sportliche Ereignisse statt. Manchmal finden auch Dorffeste statt.

Bei den anderen Feiertagen, die nicht auf einen festen Tag gelegt worden sind, gibt es noch eine Besonderheit. “Days in lieu”, das bedeutet, dass wenn ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag fällt, dass der Montag trotzdem als freier Tag gilt.  Fallen der 25. und 26. Dezember auf ein Wochenende, gelten der 27. (Montag) und 28. (Dienstag) als “days in lieu” als Feiertage.

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Pantomime Theater

Tuesday, January 5th, 2010

Pantomime ist eine besondere Form des Theaters, aber nicht wie man vermuten könnte ohne Worte,  sondern mit viel Gesang und Interaktion mit dem Publikum.

Entstanden ist diese Art Theater in Griechenland, wanderte ins römische Reich und kam im späten 19. Jahrhundert nach England. Harris Augustus gilt, als Manager des Drury Lane Theaters in London, als der “Vater” des modernen Pantomime Theater in England. Cinderella – zu deutsch Aschenputtel – wurde 1870 als erstes Pantomimetheaterstück uraufgeführt. Was ist das Besondere an diesem Theater?

Ich bekam schon viel erzählt bevor ich mit meiner Familie an Weihnachten in Ramsgate im Granville Theater gewesen bin. Man kann übrigens auch nicht das ganze Jahr über dieses Theater erleben, es findet zwischen Dezember und Februar statt. Das Besondere ist, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen ihren Spaß haben. Die Darsteller sind zum Teil professionelle Schauspieler, aber auch  Amateurschauspieler die aus der gleichen Stadt kommen.

Die meisten Stücke sind Märchen und wir haben Cinderella gesehen. Sehr oft gibt es einen Erzähler der entweder von einer Rolle mitgespielt wird oder eine extra Rolle hat. Bei Cinderella war “Buttons” der Erzähler und mit viel Geschick  zog er die Kinder in seinen Bann. Verschiedene andere Dinge sind besonders an Pantomime, nämlich dass einige männliche Rollen von einer Frau gespielt werden und andersherum einige weibliche Rollen werden von Männern gespielt. Zum Beispiel die Stiefschwestern wurden von Männern dargestellt und der Prinz von einer jungen Frau. Das Geschick der Schauspieler liegt darin die Erwachsenen zum Lachen zu bringen mit Witzen die nicht so kindertauglich sind, die Kinder dies aber gar nicht merken. Kinder und Erwachsene lachen über den selben Witz, aber aus verschiedenen Gründen.

Dies, die Interaktion mit dem Publikum und die tollen Kostüme, vor allem die der Stiefschwestern, lassen das Theater unvergesslich werden. Ein Beispiel für die Interaktion ist, dass Buttons ein Geschenk für Cinderella hat. Er stellt das Geschenk in eine Ecke der Bühne und sagt, wenn jemand an das Geschenk möchte, sollte das ganze Publikum folgendes laut rufen: “Don’t touch the present, leave the present alone!”. Also “Fass’ das Geschenk nicht an, lass das Geschenk in Ruhe!”. Wir mussten das sehr oft rufen ;-) Es war gleichzeitig auch die Aufforderung für Buttons auf die Bühne zu kommen und die Geschichte weiter zu erzählen. Man fragt sich das ganze Stück lang was wohl in diesem Geschenk ist. Auch mit den Stiefschwestern finden solche Dialoge statt. Ein Highlight ist, dass Buttons 3 Kinder auf die Bühne holt und mit ihnen “Old MacDonald had a farm” singt. Die Kinder machen dabei ein Tiergeräusch und bekommen ein kleines Geschenk.

Ich freue mich darauf ein anderes Märchen zu sehen, wenn wir das nächste Mal an Weihanchten wieder in England sind und bin gespannt wie diese umgesetzt werden.

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Christmas Pudding

Thursday, December 24th, 2009

Der Christmaspudding ist eine Art Kuchen, der jedoch sehr fest ist. Er wird auch nicht im Backofen gebacken, sondern im Wasserbad einige Stunden gedämpft. Wie der Name schon sagt ist es ein Weihnachtsgericht, das am 25.12. als Dessert gegessen wird.

Einer alten Tradition zufolge wird der “Teig” für den Christmaspudding nach dem Gottesdienst am Sonntag vor dem 1. Advent zubereitet und jedes Familienmitglied rührt einmal um und wünscht sich etwas dabei. Ich finde das hat Ähnlichkeit mit dem Plätzchen backen in Deutschland und ist eine schöne Tradition.

Aus was besteht denn so ein Christmaspudding? Er hat viele verschiedene Zutaten, unter anderem zum Beispiel verschiedene Trockenfrüchte, Mehl, Semmelbrösel, Eier, optional versch. Schnäpse, Rindernierenfett (oder auch Schweineschmalz), Milch, weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Nelken, Muskat Ingwer, Nüsse und Zucker. Nachdem man alles zu einem Teig verarbeitet hat wird dieser in eine Form gegeben und im Wasserbad gedämpft. Anschließend wird er an einen kühlen Ort gestellt bis es Weihnachten ist.

Vor dem Verzehr wird der Christmaspudding erhitzt, mit Brandy übergossen und flambiert. Dazu wird entweder Custard, Vanillesoße oder ähnliches gegessen.

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