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Georg III.

Friday, April 8th, 2011

König Georg III. - ©iStockphoto.com/duncan1890George William Frederick, bzw. Georg III., wurde als Sohn von Friedrich Ludwig von Hannover und Augusta von Sachsen-Coburg und Gotha, am 4. Juni 1738 in London geboren.

Ein besonderes Merkmal von ihm ist, dass er als dritter Monarch aus dem Hause Hannover, als erster in England geboren wurde und Englisch seine Muttersprache war. Auch sonst war er ein König mit einem außergewöhnlichen Leben und einige geschichtlichen und politischen Ereignisse fielen in seine lange Amtszeit.

Da sein Vater bereits 1751 starb, wurde Georg Thronfolger und erhielt den Titel Duke of Edinburgh sowie den Titel Prince of Wales. Den Thron bestieg er dann 1760 nach dem Tode Georg II. am 25.10.1760.  Bis 1801 war er dann König von Großbritannien und Irland und ab da dann bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland. (more…)

Georg I.

Friday, September 17th, 2010

Georg I. - ©iStockphoto.com/duncan1890Georg Ludwig wurde als ältester Sohn von Ernst August von Braunschweig-Calenberg und Sophie von der Pfalz 1660 in Hannover geboren. Er gehörte dem Haus Braunschweig-Lüneburg an.  Ernst August ist bereits 1698 gestorben und Georg Ludwig erbte alle Ländereien, außer dem Fürstbistum Osnabrück und wurde Herzog von Braunschweig-Lüneburg, Erzbannerträger und Kurfürst.

Von 1702 bis zu ihrem Tod 1714 regierte  Queen Anne (Stuart) Großbritannien und der nächste König  sollte kein Thronfolger der Stuart-Familie sein. Deshalb suchte man einen möglichst nahen Blutsverwandten und wurde in Hannover fündig. Nach Anne’s Tod wurde Georg Ludwig König Georg I. von Großbritannien. Einige Wochen später zog er mitsamt seinem Hof nach England um.

1715  knapp ein Jahr später brach ein Aufstand der Jakobiten aus um Georg I. vom Thron zu stürzen. Anne’s katholischer Bruder James Francis Edward Stuart sollte König werden. Sie mussten jedoch einige verlorene Schlachten hinnehmen und Stuart floh Anfang 1716  nach Frankreich.

Eine Besonderheit von Georg I. war, dass er sich nicht viel Mühe machte die englische Sprache zu erlernen und die wichtigen Korrespondenzen auf französisch führte. Er sprach außerdem Latein, Italienisch und eben etwas Englisch.

Durch Desinteresse von Seitens des Königs bekam das Parlament immer mehr Macht und Robert Walpole übernahm die Aufgaben eines Premierministers obgleich es dieses Amt und den Titel noch nicht gab.

1727 wollte Georg I. zum sechsten Mal seine Heimat Hannover besuchen, was jedoch nicht ganz geklappt hat, denn unterwegs auf dieser Reise  starb Georg. Sein Sohn wurde sein Nachfolger als Georg II.

Eduard VIII.

Tuesday, August 10th, 2010

Eduard VIII. wurde am 23.6.1896 geboren als erster Sohn des späteren König Georg V. und seiner Gemahlin Prinzessin Mary von Teck.

Als sein Vater König wurde, wurde er automatisch Thronfolger und er wurde zusätzlich von seinem Vater am 23. Juni 1910 zum Prinz von Wales und Graf von Chester ernannt.

In den Jahren 1919 bis 1935 unternahm er ca. 16 Reisen durch die ganze Welt um sich als Vorbereitung als Monarch anderen Ländern zu präsentieren. Auch unternahm er zwei Safari-Reisen.

Eine Krone - ©iStockphoto.com/jgroupAm 20. Januar 1936 starb sein Vater und er wurde König. Die darauf folgende Zeit sollte für ihn nicht so einfach werden, denn er hatte andere Vorstellungen als die Regierung und auch das Volk. Schon am ersten Tag seiner Amtszeit brach er die Regeln in dem er mit seiner Geliebten seine öffentliche Proklamation am Fenster verfolgte. Den Sommer 1936 verbrachte er dann mit Wallis Warfield – bekannt als Wallis Simpson, lieber an der kroatischen Adriaküste, als im Schloss Balmoral wie es britische Tradition gewesen wäre.

Im Oktober 1936 wurde es offensichtlich, dass er Wallis Simpson nach ihrer Scheidung heiraten möchte und mit der Absicht von Eduard VIII.  seine Wallis Simpson heiraten zu wollen, hat er eine Verfassungskrise heraufbeschworen. Denn sie war bürgerliche US-Amerikanerin und schon zwei mal geschieden. In der “Church of England” war es aber so, dass geschiedene Menschen erst dann wieder heiraten dürften, wenn der Ex-Partner nicht mehr am Leben war. Bei Wallis Simpson haben jedoch beide Ex-Männer noch gelebt. Ende des Monats hat Simpson dann die Scheidung eingereicht und die US-amerikanische Presse berichtete, dass eine Heirat unmittelbar bestehen würde.

Aus diesem Grund schrieb der königliche Privatsekretär einen Brief an Eduard VIII. der ihn zur Besinnung bringen sollte und Wallis Simpson nicht zu heiraten.

Um seinem Willen Nachdruck zu verleihen bestellte  Eduard der VIII. den Premierminister Baldwin zu sich und bekräftigte seinen Wunsch nach dieser Heirat. Dieser entgegnete ihm, dass das Volk und die Regierung diese Ehe nicht akzeptieren würden. Daraufhin sagte Edward, dass er abdanken würde wenn es sein müsste.

Das Volk war hin- und hergerissen, denn die Menschen wollten ihn eigentlich als König behalten, da sie ihn mochten. Auf der anderen Seite ging das eben gar nicht eine bürgerliche Frau die zudem einmal geschieden war und während der Liebschaft mit Eduard noch verheiratet war.

Eduards  Entschluss stand jedoch fest und so dankte er am 10. Dezember 1936 ab. Dies war der Höhepunkt der Verfassungskrise. Danach richtete er eine Rede an das Volk und am nächsten Tag bekam er von seinem Bruder Georg VI. den Titel Herzog von Windsor mit der Anrede  “Seine königliche Hoheit”.

Im Jahr darauf haben Eduard und Wallis geheiratet und blieben es auch bis zu Eduards Tod 1972. Sie lebten in Frankreich im Exil. Während des zweiten Weltkrieges haben die beiden auf den Bahamas gelebt wo Eduard während dieser Zeit Gouverneur war.