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Posts Tagged ‘Tradition’

Christmas Pudding

Thursday, December 24th, 2009

Der Christmaspudding ist eine Art Kuchen, der jedoch sehr fest ist. Er wird auch nicht im Backofen gebacken, sondern im Wasserbad einige Stunden gedämpft. Wie der Name schon sagt ist es ein Weihnachtsgericht, das am 25.12. als Dessert gegessen wird.

Einer alten Tradition zufolge wird der “Teig” für den Christmaspudding nach dem Gottesdienst am Sonntag vor dem 1. Advent zubereitet und jedes Familienmitglied rührt einmal um und wünscht sich etwas dabei. Ich finde das hat Ähnlichkeit mit dem Plätzchen backen in Deutschland und ist eine schöne Tradition.

Aus was besteht denn so ein Christmaspudding? Er hat viele verschiedene Zutaten, unter anderem zum Beispiel verschiedene Trockenfrüchte, Mehl, Semmelbrösel, Eier, optional versch. Schnäpse, Rindernierenfett (oder auch Schweineschmalz), Milch, weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Nelken, Muskat Ingwer, Nüsse und Zucker. Nachdem man alles zu einem Teig verarbeitet hat wird dieser in eine Form gegeben und im Wasserbad gedämpft. Anschließend wird er an einen kühlen Ort gestellt bis es Weihnachten ist.

Vor dem Verzehr wird der Christmaspudding erhitzt, mit Brandy übergossen und flambiert. Dazu wird entweder Custard, Vanillesoße oder ähnliches gegessen.

Die Debuetantin

Tuesday, December 1st, 2009

Die Debütantin kommt wieder in die Gesellschaft in England zurück. Aber warum war sie verschwunden? Dazu komme ich später. Ersteinmal, was ist überhaupt eine Debütantin?

Der Ursprung stammt aus England, jedes Jahr wurde die Ballsaison mit einem sogenannten Debütantinnenball eröffnet. Dieser Ball hatte den Zweck die jungen Frauen dem Hof bzw. der königlichen Familie vorzustellen. Was die Debütantinnen gemeinsam hatten ist, dass sie meist  noch jungfräulich waren, gut betuchte Eltern hatten und gerade volljährig geworden sind. Nach diesem Ball waren sie dann gesellschaftlich heiratsfähig und junge Männer durften um sie werben.

Für diesen Ball mussten sich die Damen, aber ganz schön vorbereiten. Wie man sich bei Hofe dem Monarch gegenüber zu benehmen hat. Dazu gehören Tänze die von Anfang an gelernt werden mussten, der kleine und der große Hofknicks, was unbedingt Pflicht ist und was man tunlichst sein lassen sollte. Es gilt auch eine “Kleiderordnung”, jedes Mädchen trägt ein weißes Abendkleid und wird in der Regel von ihrer Mutter begleitet. Der ganze Abend wird fast minutiös geplant und der Ablauf muss bei jedem sitzen. Gleichzeitig waren zu diesem Ball heiratswillige Männer eingeladen die sich die jungen Damen “anschauen” konnten.

Wann diese Tradition begonnen hat ist unbekannt, das Ende in England jedoch nicht. Queen Elizabeth II. hat die Tradition 1958 beendet, weil sie diesen Ball nicht mehr zeitgemäß fand. Ab 1959 fand also kein Debütantinnenball mehr statt. Um so mehr überrascht es, dass dieser Ball in der heutigen Zeit wieder an Bedeutung gewinnt. Einige Britinnen hauchen der alten Tradition mit Hilfe der Veranstalterin des jetzt stattfindenden “Queen Charlotte Ball” neues Leben ein. Annette Dittert hat einige Bilder in ihrem Videopodcast eingefangen und zeigt auch die vergangenen Zeiten.


 

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