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Was muss man beachten beim Fahren im Kreisverkehr in England?

Thursday, April 15th, 2010

Das wichtigste zu beachten wĂ€re erst einmal links hinein zu fahren 😉

Roundabout in the UK ©iStockphoto.com/sbainesDas nĂ€chste wĂ€re – wer im Kreisverkehr ist hat Vorfahrt! Auch die Blinkregeln sind  anders als in Deutschland.  Möchte man gleich die erste Ausfahrt nehmen blinkt man beim hinein fahren links. Möchte man eine der nĂ€chsten Ausfahrten nehmen blinkt man beim einfahren gar nicht, erst nach Passieren der vorherigen Ausfahrt wird links geblinkt. Bei der letzten Ausfahrt blinkt man rechts beim einfahren und links nach der vorletzten Ausfahrt.

Die Kreisverkehre in England sind viel stĂ€rker vertreten als in Deutschland. Und vor allem in grĂ¶ĂŸerem Ausmaß. Es gibt nicht nur einen Kreisverkehr mit 4 Ausfahrten und einer Spur, sondern mit zwei Spuren. Eine Innenspur und eine Außenspur. Die Außenspur ist fĂŒr die Menschen gedacht die gleich die erste Ausfahrt wieder abfahren möchten. In die Innenspur kann dann gleichzeitig jemand einfahren der zum Beispiel die nĂ€chste Ausfahrt möchte.  Bei den anderen Ausfahrten sind – je nach Situation – beide Spuren möglich.

Aber es geht noch komplizierter, denn öfter sind zwei Kreisverkehre hintereinander, es gelten dieselben Regeln und wichtig ist hier, jeder Kreisverkehr ist fĂŒr sich. Ist man aus dem einen rausgefahren, fĂ€hrt man ganz normal in den zweiten. Auch wenn sie sehr dicht aufeinander folgen.

The Magic Roundabout in Swindon ©iStockphoto.com/NickosDas SahnehĂ€ubchen obendrauf ist der “Magic Roundabout”. Dieser befindet sich in der Stadt Swindon westlich von London. Das magische an ihm ist, dass um diesen einen noch fĂŒnf  Kreisverkehre verteilt sind. Man kann um die fĂŒnf herum fahren oder einen großen Bogen fahren. Im inneren Kreis wird sogar anders herum gefahren – also quasi wie in Deutschland!  Man nimmt eben den Touristenweg oder den Profiweg.

Wie kommt man am gĂŒnstigsten nach England?

Friday, March 12th, 2010

Es gibt viele verschiedene Wege nach England zu kommen, aber welcher ist der gĂŒnstigste?

Ganz pauschal kann man das nicht sagen, erst einmal gibt es einige Fragen, bzw. Faktoren zu klÀren. NÀmlich wie viele Leute, welche Altersgruppe und wohin genau nach England es gehen soll. Zum Beispiel ob es eine einzelne Person,  ein Paar, eine Gruppe oder eine Familie ist. Und ein Faktor wÀre noch wie mobil man in England sein möchte.

Eine Möglichkeit ist, mit dem Auto zu einem Hafen zu fahren von dem aus man dann mit der FĂ€hre nach England  fĂ€hrt. Dabei muss es nicht zwangsweise Calais sein. Je nach dem wo der Heimatort ist, kann auch Zeebrugge, DĂŒnkirchen (Dunkerque) oder Esbjerg (DĂ€nemark) ein Abfahrtsort sein. In Deutschland selbst konnte man bis vor einigen Jahren von Hamburg und Cuxhafen aus nach Harwich fahren, der FĂ€hrbetrieb wurde jedoch eingestellt.

Der Klassiker von Calais aus zu fahren ist heutzutage gar nicht so teuer und wenn es Angebote gibt kann man ein richtiges SchnĂ€ppchen machen. Eine Beispielfahrt bei P&O Ferries mit RĂŒckfahrt, Ende MĂ€rz diesen Jahres, Abfahrt  am Nachmittag und die RĂŒckfahrt eine Woche spĂ€ter am spĂ€ten Vormittag wĂŒrde knapp 85 Euro kosten. Dabei ist es unerheblich wie viele Personen im Auto mitfahren. Mit einem Wohnmobil wĂ€re man mit knapp 122 Euro dabei. Jetzt muss man nur noch den benötigten Sprit zum Hafen berechnen und schon hat man eine Vergleichsmöglichkeit.

(Rechenbeispiel: 600km ab Frankfurt am Main, bei 10l/100km Verbrauch und 1,409EUR/Liter ergibt ca. 85EUR)

Eine Teillösung wĂ€re mit dem Auto nach Calais zu fahren und statt auf eine FĂ€hre mit dem Autozug durch den Eurotunnel zu fahren. Die Kosten sind vergleichbar mit denen der FĂ€hre bei P&O Ferries. Ein Angebot im Moment wĂ€re pro Strecke 42 Pfund. FĂŒr den Vergleich auch hier die Spritkosten dazu rechnen!

Wer ganz ohne Auto reisen möchte kann dies auch tun. Vom Heimatort aus nach BrĂŒssel fahren und dort in den Eurostar umsteigen, der dann in Calais in den Eurotunnel einfĂ€hrt. Das ist jedoch eine etwas kostspieligere Variante. Denn der Eurostar alleine kostet schon fĂŒr eine erwachsene Person um die 130 Euro von BrĂŒssel beispielsweise nach Ashford (Hin-und RĂŒckfahrt), dazu kommen die Fahrt vom Heimatort nach Köln mit dem ICE und von dort mit dem THALYS nach BrĂŒssel.

Oder man bucht einen Flug vom nĂ€chsten Flughafen des Heimatorts zu einem Flughafen nahe des Zielorts in England. Ab Frankfurt-Hahn kann man pro Person einen Hin-und RĂŒckflug mit RyanAir schon ab ca. 60 Euro haben.  Ab dem Flughafen Frankfurt kann man mit Lufthansa oder British Airways relativ gĂŒnstig fliegen, hier ist man pro Person ab 150 Euro dabei.

Wie gesagt, man muss schauen wo man hin möchte und wer alles mitkommt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die FĂ€hre ab Calais fĂŒr uns als Familie die beste Lösung ist, weil man doch etwas mehr GepĂ€ck hat.

Alle preislichen Angaben ohne GewÀhr!  Irrtum vorbehalten!

Wie kommt man am besten nach England?

Monday, October 13th, 2008

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten, denn verschiedene BedĂŒrfnisse  und Faktoren spielen eine Rolle.

Bei einer GeschĂ€ftsreise ist das Flugzeug sicherlich der schnellste und bequemste Weg. Hier hat man dann doch das wenigste GepĂ€ck und meistens hat man es eilig. FĂŒr private Reisen ist das Flugzeug sicher auch geschickt wenn man nicht so viel GepĂ€ck hat.

FĂŒr Familien ist das Auto der beste Weg, denn wenn man bedenkt was man alles mitnehmen kann lohnt sich das auf jeden Fall. Vor allem wenn das oder die Kinder noch klein sind muss man allerhand mehr mitschleppen. Windeln, Babynahrung, Spielsachen, evtl. ein Reisebett. Vorallem kann man individuelle Pausen einlegen und kommt entspannt in Calais am Hafen an. Wichtig ist, dass man genug Luft lĂ€sst zwischen der Ankunftszeit in Calais und der Abfahrt mit der FĂ€hre. Einerseits wegen eventueller Staus auf den Autobahnen und andererseits zum einchecken am Hafen. Eine halbe Stunde vor dem Auslaufen wird angefangen die Autos zu laden. Wenn man jetzt allerdings etwas zuviel Zeit eingeplant hat ist das auch kein Problem, dann kann man oft mit einer frĂŒheren FĂ€hre fahren. Außer man hat ein Angebot gebucht, dann geht das meistens nicht. Die FĂ€hre an sich hat einige Vorteile. Man kann bei Essen und Trinken entspannen, einkaufen (Bier, andere GetrĂ€nke, SĂŒĂŸigkeiten, Souveniers, Parfum und andere Sachen). Auch zum Frisör oder Spieleautomaten kann man auf einigen FĂ€hren gehen. FĂŒr Kinder gibt es eine Raum zum Toben und spielen. Auf einigen Schiffen gibt es auch getrennte WickelrĂ€ume. Bei schönem Wetter ist es auch schön nach draussen zu gehen.  Die Überfahrt kann man online reservieren, z.B. bei P&O

Eine andere Möglichkeit ist mit dem Auto und statt mit der FĂ€hre auf einem Zug durch den Tunnel zu fahren. Ich könnte mir das gut vorstellen wenn man nachmittags oder abends wegfĂ€hrt und nachts durch den Tunnel fĂ€hrt. Denn im Tunnel ist es recht langweilig und man bekommt nichts zu essen und zu trinken, kann nicht einkaufen und so weiter. Und man verbringt die Zeit in seinem Auto. DafĂŒr dauert es ca. nur die HĂ€lfte der Zeit wie mit der FĂ€hre. Ohne Kinder ist das sicher eine Alternative. Rechtzeitig vorher da sein muss man allerdings auch.

Noch eine andere Möglichkeit wĂ€re ganz mit dem Zug zu fahren, einmal ĂŒber BrĂŒssel oder Paris. Dies hĂ€tte den Vorteil eines entspannten Reisens, hat weniger EinschrĂ€nkungen in dem was man mitnehmen darf, als im Flugzeug. Das heißt man ist nicht darauf angewiesen das Essen und Trinken im Zug zu kaufen und hat keine GepĂ€ckbegrenzung, soweit man alles tragen kann.

Wie gesagt, jeder muss fĂŒr sich entscheiden welche Möglichkeit am besten ist. FĂŒr uns ist die FĂ€hre am besten, da wir immer viel GepĂ€ck haben und auch viel einkaufen dort.


 

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